Salute 2020 - Red Bull München kämpft gegen den KAC um den Turniersieg!

 

(Kitzbühel) Red Bull Salzburg und der EC KAC eröffneten am Samstag das Red Bulls Salute 2020. Die 468 Zuseher im Sportpark Kitzbühel sahen eine flotte Eröffnungspartie der beiden Rivalen. Zum Abschluss des "Semifinal-Saturday" kreuzte Titelverteidiger Red Bull München mit den spusu Vienna Capitals die Schläger.

 

Salute20 RBS KAC HF1

(Foto: Gepa) Paul Huber im Zweikampf mit Rotjacken Crack Niklas Würschl.

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Salzburg ohne Leihgaben, dafür mit Chorney und Schofield

 

Zum Auftakt des Red Bulls Salute 2020 duellierten sich im Sportpark Kitzbühel der EC Red Bull Salzburg sowie der Klagenfurter AC. Dabei erspielte sich der Rekordmeister aus Kärnten in den ersten 20 Minuten die besseren Torszenen. So wurde Jean Philippe Lamoureux neben Ex-Bulle Samuel Witting und Thomas Hundertpfund auch von Manuel Ganahl geprüft. Besonders gegen letzteren hatte der US-Amerikaner alle Hände voll zu tun, entschärfte die Szene jedoch par excellence. Die Salzburger Bullen traten im ersten Halbfinale an diesem Samstag mit den Neuzugängen Taylor Chorney und Rick Schofield an, dafür ohne die Leihspieler aus München Justin Schütz und JJ Peterka. Spielerisch fehlten die beiden Youngsters im Einstiegsdrittel, denn die Roten Bullen sorgten bis auf einen Distanzschuss von EX-NHLer Taylor Chorney für nur wenig explosives vor dem Tor von KAC Goalie Sebastian Dahm.

 

Doppelschlag führt KAC ins Finale gegen München

 

Auch im mittleren Abschnitt waren die KACler das spielbestimmende Team. Nach einem aberkannten Treffer durch Daniel Obersteiner (Obersteiner behinderte Lamoureux entscheidend) sorgten Manuel Geier  (35') und Neuzugang Gregorc Blaz (36') per Doppelschlag für eine komfortabele und nicht unverdiente 2:0 Führung. Den Salzburger Bullen fehlte es bis dato an der nötigen Konsequenz in der Offensive, verteidigten jedoch körperlich hart. Den Mozartstädtern drohte somit ein erneutes Aus im Halbfinale des Red Bulls Salute 2020. Schon 2019 verpasste das Team von Headocoach Matt McIlvane den Einzug ins Finale von Kitzbühel.

 

Um das Verpassen noch abzuwenden schmissen die Roten Bullen alles nach vorne und kamen in Überzahl zu zahlreichen Abschlüssen. An Sebastian Dahm war bis dato aber kein Vorbeikommen. Wer die eigenen Powerplay's nicht nutzt, wird im Eishockey schnell bestraft. Rok Ticar versenkte die Scheibe in der 54. Minute zum 3:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung im ersten Halbfinale des Red Bulls Salute in Kitzbühel. Der 31- Jährige Slowenische Nationalspieler besiegelte damit 6 Minuten vor der Schluss-Sirene das erneute Halbfinal-Aus für Salzburgs Bullen in Kitzbühel. Für den Schlusspunkt sorgten erneut die Mannen vom Wörthersee. Manuel Geier netzte in Minute 59. zum 4:0 Endstand ein. Der 32- Jährige gebürtige Judenburger fixierte damit seinen persönlichen Doppelpack.

 

Salute20 Schofield McIlvane

(Foto: Gepa) Salzburg Dompteur Matt McIlvane zeigte sich trotz der deutlichen Niederlage zufrieden.

 

"Hatten unsere Möglichkeiten"


“Ich habe wieder viele gute Dinge gesehen, zumal wir heute auch mit einem schmalen Lineup angetreten sind. Wir hatten auch unsere Möglichkeiten, das Spiel anders zu entscheiden, konnten aber v.a. im Schlussdrittel aus den Überzahlsituationen nicht profitieren.“    

 

Enge Kiste im Abendspiel

 

Die Bayern gingen dabei gewohnt hart zu Werke und erspielten sich nach einer Viertelstunde die 1:0 Führung durch Luca Zitterbart (15.). Caps Schlussmann Bernhard Starkbaum hatte dabei keine Chance auf eine Abwehr. Sein Gegenüber Kevin Reich hielt den Kasten in dern ersten 20 Minuten sauber, nachdem dieser gegen Niki Hartl und Ali Wikovits parierte.

 

Nach dem ersten Pausentee setzten sich die Münchener umgehend in der Offensive fest und versuchten sich aus nahezu allen Positionen. Für den Wiener Schlussmann also jede Menge Arbeit. Körperlich als auch spielerisch wusste der EHC gegen die Capitals zu überzeugen. In einer immer härter werdenden Begegnung mit zahlreichen Unterbrechungen merkte man, dass es nicht nur um den Finaleinzug ging, sondern auch um das ewige Prestigeduell zwischen Deutschland und Österreich. Quasi aus dem Nichts gelang den Wienern der Ausgleich durch Neuzugang Graham McPhee, welcher von Ty Loney in Unterzahl mustergültig bedient wurde (35.). Wenige Augenblicke später hatte Allrounder Rafel Rotter sogar die Führung auf der Kelle, zielte aber zu ungenau und scheiterte an EHC Schlussmann Kevin Reich. Das Schlusswort im 2.Drittel hatten dann wieder die Mannen aus der Isarstadt. Yasin Ehliz buchsierte den Puck wenige Sekunden vor der zweiten Sirene zum 2:1 über die Linie und ließ Bernhard Starkbaum dabei alt aussehen (40.).

 

Schlussoffensive blieb aus - KAC gegen München im Finale

 

Im letzten Sektor waren die Capitals zunächst mit damit beschäftigt, einen läuferisch überzeugenden EHC Red Bull München mit deutlich mehr Scheibenbesitz vom eigenen Gehäuse fern zu halten. Auch in den letzten 20 Minuten hatte ÖEHV Teamgoalie Bernhard Starkbaum alle Hände voll zu tun. Erst in Überzahl kamen die Wiener zu nennenswerten Szenen. Alex Wall und Dominic Hackl fanden im sicheren EHC Keeper Kevin Reich Ihren Sieger. Gut 90 Sekunden vor dem Ende nahm Caps-Coach Dave Cameron Starkbaum für einen sechsten Feldspieler vom Eis.

 

Für die Schlussoffensive sollte es am Ende aber nicht mehr reichen und so zog der EHC Red Bull München wie schon im Vorjahr ins Finale des Red Bulls Salute ein. Am Sonntag geht es dann gegen den Klagenfurter AC um den Turniersieg in Kitzbühel. Für die Vienna Capitals geht es gegen den EC Red Bull Salzburg um den ungeliebten dritten Platz.

 


 

RED BULLS SALUTE 2020 - Sportpark Kitzbühel

 

17:00 Uhr - Halbfinale 1

EC Red Bull Salzburg vs. Klagenfurter AC 0:4 (0:0/0:2/0:2)

 

Tore:
0-1 |35.| Manuel Geier
0-2 |36.| Gregorc Blaz
0-3 |54.| Rok Ticar

0-4 |59.| Manuel Geier

 


 

20:30 Uhr - Halbfinale 2

EHC Red Bull München vs. Vienna Capitals 2:1 (1:0/1:1/0:0)

 

Tore:

1-0 |15.| Luca Zitterbart
1-1 |35.| Graham PcPhee UZ
2-1 |40.| Yasin Ehliz

 


 

Hygienekonzept ging auf

 

Wie es die aktuelle Zeit nicht anders zulässt stand auch beim Red Bulls Salute 2020 das Thema Hygiene an oberster Stelle. So wurden beim Einlass der rund 468 Zuseher die Temperatur gemessen sowie die Hände per Spray desinfiziert. Im Areal galt eine strenge Maskenpflicht, welche sich erst am zugeteilten Sitzplatz verabschiedete. Die agierenden Cracks am Eis wurden von einer regionalen Industriewäscherei mit genügend Frotteehandtüchern versorgt und bekamen personalisierte Getränke. Auch separate Eingänge in die Halle wurden ermöglicht. Der Sportpark Kitzbühel sowie die Veranstalter zeigten sich in diesem Bereich top organisiert. So kann Eishockey in der aktuellen Corona-Pandemie funktionieren. Auch in Deutschland.

 

 Sportpark Kitzbuehel Salute20

 (Foto: eishockeyonline.at) Abstände von mindestens einem Sitzplatz wurden im Sportpark Kitzbühel ausnahmslos eingehalten.


 

Aus Kitzbühel: Mathias Funk

 

 

 

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