EBEL - Stefanitag bringt zahlreiche Tore!

 

(EBEL) Tore satt am Stefanitag! Die Erste Bank Eishockey Liga leutete am 2. Weihnachtsfeiertag die heiße Phase des Grunddurchgangs fulminant ein.

 

 

BWL ZNO Dez19

 

(Foto: Kamila Chmel / eishockeyonline.at) Volle Halle, gute Stimmung! Am Ende fehlte den Linzern nur der Heimsieg.

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Herburger sichert Salzburg den Sieg

 

Am Stefanitag hatte der Tabellenführer den HCB Südtirol zu Gast in eigener Halle und sorgte von Beginn an für ein hohes Tempo. Beim EBEL Debüt von Youngster Paul Huber, welcher aus dem AHL Team der Salzburger stammt, erspielten sich die Hausherren ab der ersten Minute zahlreiche Torchancen. Connor Brickley, Raphael Herburger und Co. wussten diese jedoch noch nicht zu nutzen. Auch Bozen hatte Szenen in der Offensive, scheiterte aber auch am Schlussmann der Salzburger Bullen.

 

Beim ersten Heimauftritt von Neuzugang Janos Hary nahmen die Red Bulls das Tempo aus Drittel 1 mit in den Mittelabschnitt und durften nach wenigen Minuten erstmals jubeln. Bud Holloway war es, der erstmals an diesem 2. Weihnachtsfeiertag einnetzte (26.). In einer intensiven Begegnung blieben die Südtiroler gefährlich und glichen noch vor dem zweiten Pausentee aus. 53 Sekunden vor der Sirene gelang Stefano Giliati nach abgelaufener Überzahl der 1:1 Ausgleich (40.).

 

Der Spitzenreiter tat sich zu Beginn des letzten Sektors schwer und musste in einer südtiroler Druckphase alles geben, um den Rückstand zu vermeiden. In der Schlussphase konnten sich die Roten Bullen dann aber befreien, warfen alles nach vorne und kamen nicht unverdient zum zweiten Treffer. Raphael Herburger war es, der in der 52. Minuten nicht nur das 2:1 markierte, sondern damit auch den Siegtreffer anschrieb und dem EC Red Bull Salzburg damit den verspäteten Dreier unter den Baum legte.

 

Kommenden Samstag geht es für das Team von Headcoach Matt McIlvane zu Schlusslicht Dornbirn, Bozen erwartet Innsbruck

zum Tiroler-Derby.

 

 

MF

 


 

Znojmo siegt an der Donau

 

Überrascht wurde der Torhüter der Gäste aus Znaim in der Keine Sorgen Eisarena in Linz am zweiten Weihnachtsfeiertag nach nur 20 Sekunden. Der Kapitän der Black Wings eroberte den Puck nach dem Bully und legte perfekt für seinen Teamkollegen Dragan Umicevic auf, der die Scheibe zum 1:0 versenkte. Wenige Minuten später traf der Kapitän der Gastgeber dann selbst zum 2:0. Auch Andi Kristler, die Nummer 37 der Linzer, hatte seine Chance und stand alleine vor dem Kasten des HC Orli Znojmo – scheiterte allerdings am Schlussmann der Tschechen. Dafür schrieb Dan DaSilva nach elf Minuten auf der Uhr an und erhöhte somit auf 3:0 im ersten Abschnitt. Obwohl die Black Wings viel Druck erzeugten, fand der Center der Gäste, Robert Flick, im Zuge eines Konters Platz im Tor der Stahlstädter. Und wieder war es die Nummer 7, Robert Flick, der Znaimer, der auch fünf Minuten vor Ende des ersten Drittels für seine Mannschaft traf und somit auf 3:2 verkürzte.

 

Nach dem torreichen Abschnitt folgten 20 Minuten mit viel Chancen für beide Seiten. Nutzen konnte erst die Nummer 10 der Tschechen, David Bartos, eine davon in der 37. Minute. Nach viel Verkehr vor David Kickert erzielte er den Ausgleich. Während der Linzer Juraj Valach vier Minuten auf die Strafbank musste, drängte Znaim auf die Führung. Teemu Lassila, der Schlussmann, verließ im Powerplay das Eis, wodurch die Gäste mit sechs Mann im Drittel der Linzer einen enormen Vorteil hatten. Dennoch fiel bis zur zweiten Pause kein Führungstreffer.

 

Die anfängliche Unterzahl im letzten Drittel verwandelten die Linzer nach zwei Minuten in ein Powerplay und trafen wenige Sekunden später zur erneuten Führung an diesem Abend. Lange ließen die Gäste den Spielstand nicht zu und Aaaron Berisha, die Nummer 72 des HC Orli Znojmo, erzielte das 4:4.

 

Nachdem auch in der Overtime keine Entscheidung fiel in Linz, ging die Partie ins Penaltyschießen. Wieder traf der Tscheche Robert Flick und holte somit den Sieg für den HC Orli Znojmo.

 

 

VH

 


 

VSV jubelt spät in Graz

 

Die Gäste kamen einen Tick besser aus der Kabine und machten sich gleich mal bemerkbar. Christopher Nihlstorp aber sehr sicher auf seinem Posten und die Gäste somit noch ohne Treffer. Die beste Chance bis dahin produzierten Reichenberg und Collberg im Duett für die Grazer. In der 14. Minute war es Oleksuk der die Scheibe am leeren Tor vorbei schob, das war knapp aber es blieb beim torlosen Remis nach 20 Minuten.

 

Im Mitteldrittel zunächst ein munteres hin und her jedoch ohne zwingende Torchancen, mit leichten Vorteilen für die Hausherren. In der Folge die 99ers mit klaren Chancenplus jedoch weiter ohne Torerfolg. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter und es blieb eine knappe Angelegenheit.Den Treffer machte aber der VSV, ein kapitaler Fehler von Lindner wurde von Collins zum 0:1 für die Gäste genutzt. So auch der Pausenstand.

 

Den letzten Abschnitt eröffneten die 99ers mit dem Ausgleich, Daniel Oberkofler machte das 1:1 nach 40 Sekunden. Nach einem extrem schwachen Powerplay kassierten die 99ers den neuerlichen Verlusttreffer. Jerry Pollastrone macht das 1:2. Quasi im Gegenzug der Ausgleich für die 99ers durch Kalle Johansson - 2:2. Gegen Ende dann eine 6 minütige Überzahl für den VSV, Dodero fasste diese Strafe aus. Am Spielstand änderte sich nichts mehr, also ging es in die Overtime. Dort fixierten die Kärntner den Sieg in der 3. Minute durch Niko Brunner.

 

 

GR

 


 

Haie schießen im Derby Dornbirn ab

 

Das Unterfangen Heimsieg hätte dann nicht besser starten können, seine Schützlinge brannten in diesem ersten Drittel ein wahres Feuerwerk ab. Michael Boivin stellte früh im Powerplay auf 1:0 (1.), Jan Lattner legte mit einem herrlichen Solo nach (5.). Die Bulldogs mussten früh ein Timeout nehmen, die Haie überrollten die Vorarlberger in dieser Anfangsphase nach allen Regeln der Kunst. Doch auch das kurze Break konnte die Hausherren nicht stoppen, Angriff um Angriff gab es Richtung Gäste-Tor. Joel Broda, John Lammers und Christof Kromp ließen in der Folge weitere Chancen ungenützt. In der 14. Minute wurde der Dauerdruck in Treffer Nummer drei umgemünzt, Jesper Thörnberg veredelte eine herrliche Vorarbeit von Caleb Herbert. Mit dem 0:3-Rückstand nach Drittel eins waren die Dornbirner sehr gut bedient, die Haie hätten gut und gerne mit zwei Toren höher führen können bzw. müssen. Der Abschnitt wurde aber ohnehin gut 100 Sekunden früher beendet, ein Eisproblem erforderte eine schnelle Reparatur.


Dem Team von Coach Pallin war das herzlich egal, Tyler Spurgeon nützte nach 25 Minuten ein Breakaway und erhöhte gekonnt auf 4:0. Damit war aber noch lange nicht Schluss, die Gastgeber blieben am Gaspedal und lieferten herrliche Spielzüge. Nachdem Daniel Wachter eine dieser Kombinationen nicht verwerten konnte, zimmerte Caleb Herbert die Scheibe nur wenige Augenblick später zum 5:0 in die Maschen. Zur Hälfte des Spiels war die Messe längst gelesen in der TIWAG-Arena, die Kräfteverhältnisse zu eindeutig an diesem Abend. Und dennoch, die Bulldogs gaben sich nicht kampflos geschlagen und verkürzten in Minute 35 auf 1:5. Die Tiroler hatten in dieser Phase längst einen Gang zurückgeschaltet, die vierte Linie durfte vermehrt Einsatzminuten sammeln.


Im Schlussabschnitt spielten die Haie die Partie dann trocken nach Hause. Ondrej Sedivy besorgte zehn Minuten vor dem Ende mit dem Treffer zum 6:1 den Endstand.

 


 

Wien mit Kantersieg in Fehervar

 

Das Heimteam mit dem überraschenden Dreipunkter in Klagenfurt und 13 Punkten aus den letzten 6 Spielen, die Gäste mit dem Punktemaximum aus den letzten 3 Auswärtsspielen in Innsbruck , Villach und Bozen – die Ausgangslage liess ein Spiel auf Augenhöhe erwarten. Das Spiel verlief völlig gegensätzlich: Die Gelb-Schwarzen mit einer überzeugenden Auswärtsperformance gegen in allen Belangen unterlegene Teufel mit einem ungefährdeten Erfolg.

 

Hannu Järvenpää konnte die unveränderte Siegertruppe aus dem KAC Spiel nominieren, lediglich der langzeitverletzte Verteidiger Jonathan Harty ist noch immer nicht einsatzfähig.


Grosse Überraschung im Caps-Lineup: Erstmals in dieser Saison war Rafael Rotter dabei, nachdem er am Sonntag im Servus TV Interview noch von einer ungewissen Zeit bis zum Comeback sprach. Dave Cameron konnte aus verschiedenen Gründen nur 11 Stürmer aufbieten, Neubauer, Preiser und Verteidiger Pallierer spielten mit dem Farmteam in Sterzing, weiterhin nicht spielfähig Taylor Vause, Patrik Kittinger und Sascha Bauer, auch Fabio Artner sowie der Knie operierte Patrick Peter. Die Linien 1 bis 3 blieben gegenüber dem RBS Spiel unverändert, mit Fortdauer des Spieles bekam Rotter mehr Eiszeit, sodass er auf 12.29 min Eiszeit bei 16 Shifts kam.

 

Die Hauptstädter mit druckvollem Beginn und guten Szenen durch alle 3 Sturmlinien und Abschlüssen von Olden, Hartl und Wukovits, während die Heimischen überhaupt nicht ins Spiel fanden. In min. 11 der längst fällige Führungstreffer für die Wiener: Nach Schuss von Baun konnte Olden etwas glücklich abfälschen, Ouzas ohne Abwehrchance. Der erste gelungene Angriff für das Heimteam brachte 22 Sekunden später den Ausgleich: Überlegter Pass von Timmins auf Lehtonen, der Zapolski aus guter Position keine Chance liess. Die erneute Caps Führung in min. 16: Rotter bediente im Angriffsdrittel Wall, der überraschte Ouzas mit einem Schuss über den Schoner, ein haltbares Tor. Die Caps Führung mehr als verdient, Torschussverhältnis 3:14, zum 1. mal seit 5 Spielen gingen die Teufel mit einem Rückstand in Drittel 2.

 

Dieselbe Szenerie im Mittelabschnitt: Nach unnötiger tripping Strafe gegen Koger im Angriffsdrittel fiel das 3:1 für die Gäste im PP: nach einem Tumult im Slot beförderte Kichton die Scheibe über die Linie, Järvenpää verlangte den Videobeweis, nach 3 minütiger Kontrolle entschieden die Refs Ofner/Sternat auf „good goal“, es war auch keine regelwidrige Aktion eines Angreifers erkennbar. Gleich darauf erneut Videokontrolle bei Tor 4 der Caps: Loney aus Kurzdistanz, der Puck eindeutig hinter der Linie, Ouzas wieder nicht im Bilde. Zwischen Tor 3 und Tor 4 die beste Phase des Heimteams, in der Zapolski bei Chancen von Timmins, Erdely und Campbell gefordert war. Eine schöne Kombination im Angriffsdrittel schloss Kichton mit einem zwar platzierten, aber nicht allzu scharfen Schuss hoch ins Eck zum 5. Caps Tor ab, sein 9. Saisontor.

 

Im Schlussdrittel ersetzte Järvenpää Ouzas durch Backup Daniel Kornakker, angesichts des Spielstandes eine nachvollziehbare Aktion – im 3. Saisonduell der 2. Goalietausch (in Spiel 1 in Wien kam Kornakker nach Drittel 1 bei 4:0 für Ouzas, Endstand 6:1). Kaum Höhepunkte im letzten Abschnitt. Der letzte Treffer durch Olden nach Zuspiel von Holzapfel hatte nur mehr statistischen Wert. Für Olden sein 5. Doppelpack im Caps Dress, sein 3. in dieser Saison.

 

Ein überzeugender Sieg der turmhoch überlegenen Gäste, nur 15 Schüsse des Heimteams, Schussverhältnig 15 : 36. Endlich gelangen auch die oft besprochenen „ugly goals“, hilfreich auch die Vorstellung von Ouzas, der nicht der Rückhalt war, den ein Team wie Fehervar einfach braucht, um gegen die grundsätzlich besser aufgestellten Spitzenmannschaften bestehen zu können.
Auch die Topspieler von Fehervar, wie Timmins, Girard, vor allem aber Yogan, konnten keine Dominanz ausspielen.


Bei den Wienern eine geschlossene Teamleistung, obwohl „nur“ 1 Scorerpunkt, war Ali Wukovits durch seinen Einsatz und seine Arbeit im Angriffsdrittel einer der Auffälligsten.

 

 

JW

 

 

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