EBEL - 2020 startet mit Kantersiege für Wien und Znojmo! Dornbirn punktet im Kellerduell.

 

(EBEL) Runde 1 2020 startete am Mittwoch mit Kantersiege für Znojmo und Wien. Die 99ers und Südtirol jubelten hingegen im Penaltyschießen, während Dornbirn auch gegen Innsbruck siegte.

 

 

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(Foto: HCO)

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99ers ringen Meister nieder

 

Die erste Möglichkeit fanden die 99ers schon nach wenigen Sekunden vor konnten diese jedoch nicht nutzen. Auch der KAC fand schnell in die Partie und zeigte sich zunächst vor allem in der Defensive fehlerlos. Beide Teams kamen immer wieder zu guten Chancen, die besten hatten die 99ers in Überzahl in der 10 Minute wo sie gleich mehrmals knapp scheiterten. Ein Powerplay führte dann in der 16. Minute zur Führung für den KAC, Manuel Geier drückte die Scheibe über die Linie, nach kurzzeitigem 5 gegen 3 Vorteil. Das war dann auch der erste Pausenstand.

 

Nach Wiederbeginn waren die 99ers sichtlich um den Ausgleich bemüht doch die Cracks aus Klagenfurt hielten souverän dagegen. Der KAC seinerseits bekam durch eine kleine Bankstrafe gegen die 99ers wieder Oberwasser, konnten jedoch die Führung nicht weiter ausbauen.Graz vergab seine beste Chance in der 31. Minute durch Alexander Reichenberg. In der 34. Minute traf dann Daniel Oberkofler nach einem schönen Haken zum 1:1. Nach einem gewonnenen Bully war es dann Charlie Dodero der die Scheibe in die Maschen hämmerte - 2:1 was somit auch den Pausenstand bedeutete.

 

Nicht ganz eine Minute im Sclußabschnitt sind gespielt, da hat der KAC die nächste Überzahlmöglichkeit. Diese wurde auch eiskalt ausgenutzt Bischofberger stellt den Ausgleich wieder her. Nach längerem offenen Schlagabtausch in der 51. Minute dann auch wieder ein Powerplay für die Heimmannschaft. Dennoch konnten die 99ers trotz hochkarätiger Chancen nicht in Führung gehen. Somit ging es in die Overtime.

 

In dieser zeichnete sich Christopher Nihlstorp im Grazer Tor einige Male aus, jedoch gab es auch nach 65 Minuten keinen Sieger, dieser mußte im Penalty Shootout ermittelt werden.


Dort hatten die 99ers die stärkeren Nerven und fuhren den Sieg ein.

 


 

Capitals mit unheimlicher Form

 

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Musikverein, Skispringen in Garmisch-Partenkirchen – Vienna Capitals vs. Szekesfehervar: zwar noch nicht ganz so traditionell wie die beiden anderen Kultevents, aber doch zum 3. mal in den letzten 4 Saisonen traf man sich am Neujahrstag  in Wien zum „k. u. k. Derby“.

 

Der Tabellenzweite in seiner besten Saisonphase mit drei Siegen am Stück und dem imposanten Torverhältnis von 19:1. Auch die Statistik sprach eine eindeutige Sprache: von bisher 36 Spielen in Wien gewannen die Caps 29, der letzte Auswärtssieg der Ungarn datiert vom 17.11.17, die letzten 5 Spiele ausnahmslos Caps Heimsiege, immer mit mindestens 4 erzielten Heimtoren. Für die Gäste sprach nur die aktuelle Auswärtsserie: 4 Siege in den letzten 4 Spielen, 3 davon sogar gegen Teams aus den Top 5 (ZNO, KAC, RBS, weiters DEC), das ist Egalisierung des Klubrekords in der EBEL (auch 11/12 einmal 4 Auswärtssiege am Stück).

Die Heimtruppe wieder mit Mike Zalewski, der seine Stammposition als Center der Linie 2 neben Wukovits und Loney einnahm. L 1 und L 3 unverändert, Rotter nominell der 10. Stürmer, als „Wanderer“ zwischen den Linien mit fast 15 min Eiszeit. Weiter out wie zuletzt: Vause, Peter, Kittinger, Bauer, Artner; nicht nominiert Henrik Neubauer. Fehervar zwar nur mit 3 Ausfällen – Jonathan Harty, Captain Daniel Koger und Verteidiger Daniel Szabo (beide Fieber), doch trotzdem geschwächt, da ein Fiebervirus einige Spieler sogar zu einem Spitalsaufenthalt zwang (Yogan war heute erstmals wieder dabei), gegen ein Team in so einer Verfassung wie die Wiener zur Zeit, ein nicht zu kompensierender Nachteil.

 

Beide Coaches vertrauten ihren Backup Goalies: Bernhard Starkbaum statt des die letzten 4 Spiele startenden Ryan Zapolski, Daniel Kornakker mit seinem 8. Saisonstart statt Mike Ouzas.

 

Torjubel in Kagran nach 26 Sekunden: Beiderseits die starting six am Eis, Nachlässigkeit der Teufel im Spielaufbau, Loney traf nach Zuspiel von Wukovits, Kornakker liess den haltbaren Schuss passieren. Der schnellste Saisontreffer für die Gelb-Schwarzen. Weiter Druck des Heimteams: Zwangsläufig das 2:0 durch Ali Wukovits – Kornakker konnte einen Rebound von hinter dem Tor nicht kontrollieren, Zalewski behielt die Übersicht mit einem präzisen Pass auf Wukovits, das 100. VIC Saisontor. Nach 7.27 Minuten ging das Torfestival weiter. Wie zuvor durch die Zalewski Formation: Loney bediente Wukovits, der mit seinem 1. EBEL Doppelpack. Hannu Järvenpää reagierte mit einem Timeout, behielt Kornakker aber noch am Eis. Nicht ganz 2 Minuten später musste er aber reagieren. Im PP erzielte Ty Loney das 4:0 (Donat Szita wegen slashings in der Kühlbox), sein 2. Saisondoppelpack, sein 4. PP Tor. Mike Ouzas kam jetzt für Kornakker. Im 4. Saisonduell der 3. AVS Goalietausch! Die Ungarn? Völlig überfordert, von Minute 5 bis Minute 15 blieb man ohne Torschuss!

 

Im Mittelabschnitt ein unverändertes Bild, obwohl die Caps schon etwas zurückschalteten. Das 5. Tor liess trotzdem nicht lange auf sich warten: PP von Fehervar, der indisponierte Yogan mit einem unglaublichen Fehlpass in der neutralen Zone, Kichton konnte allein aufs Tor zufahren und Ouzas überwinden - das 2. SH Goal der Wiener. Im 7. Spiel hintereinander ein Capitals Verteidiger Tor. Nach exakt 32.18 Minuten bezwang Felix Girard Starkbaum im Nachsetzen zum 5:1. Warum die genaue Zeitangabe? Nach 201.49 min wieder ein Tor gegen die Cameron - Boys, die Klubbestmarke von 194.38 min aus der Saison 17/18 (Goalie Lamoureux) wurde verbessert. Prompte Antwort der Hauptstädter 35 Sekunden später: Holzapfel setzte Kichton in Szene, humorloser Abschluss des torgefährlichsten Ligaverteidigers, sein 12. Saisontreffer.

 

Wieder schneller Treffer in Drittel 3: Nach Zusammenspiel Loney/Zalewski Letzterer mit einem „Silvesterknaller“ nach 3 Minuten. Resultatkosmetik in Minute 50: FO Gewinn von Spezialist Felix Girard, One-Timer von Tim Campbell, Starkbaum ohne Sicht. Den Schlusspunkt setzte Riley Holzapfel nach überlegter Vorarbeit von Mark Flood mit einer gelungenen deflection aus dem slot. Sein 3. Treffer in den letzten 3 Spielen, damit gewannen die Heimischen seit 4 Spielen jedes einzelne Spieldrittel.

 

Die Capitals weiterhin in Topform, das Torschussverhältnis von 48 : 17 dokumentiert die Überlegenheit. Aus einer geschlossenen Teamleistung ist wieder die Zalewski Linie hervorzuheben. Vor allem Loney sticht heraus: Letzte 4 Spiele 26 Torschüsse (Saison 129, nur Brian Lebler ist mit 131 noch vor ihm), mit + 24 EBEL Top in der plus/minus Wertung. Die Gäste ohne jede Chance. Nicht umsonst sprach Hannu Järvenpää bei Sky Interviewer Künne von einem „Albtraum“ und der stärksten Vorstellung, die er von den Caps in seinen „500 EBEL“ Spielen als Coach sah (leicht übertrieben, lieber Hannu, genau sind es derzeit 477, für 500 bedarf es der PO Qualifikation) – Coaches Rekordhalter nach Spielen ist der charismatische Finne ohnehin. Unterm Strich bleibt die höchste Niederlage in Wien seit Ligaeinstieg 07/08.

 


 

Znojmo fertigt Linz ab, Salzburg verliert knapp und Dornbirn bestätigt Aufschwung

 

In Bozen dauerte es nur knapp drei Minuten, bis Ivan Deluca ie Gastgeber in Führung brachte. Es dauerte aber 40 weitere Minuten, bis das zweite Tor fiel. Denn beide Mannschaften waren auf eine stabile Defensive bedacht, zudem zeigten die Torhüter starke Paraden. In der 44. Minute stellte der 18-jährige Filip Varejcka mit seinem ersten Tor in der Erste Bank Eishockey Liga auf 1:1. Zunächst konnten die Salzburger aus einer 5-gegen-3-Überzahl kein Kapital schlagen. Die Bozner waren sogar im Pech, als Sylvestre im Liegen nur die Latte traf. Danach kamen die Hausherren zu einem Powerplay und drei Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit scheiterte Sylvestre erneut an der Stange. Nachdem Hari in der Overtime die beste Chance der Salzburger vergab, sicherte Alberga den Südtirolern im Shootout den Bonuspunkt. Es war das dritte Mal in Folge, dass ein Spiel dieser Mannschaften mit 2:1 ausging (2x Sieg Bozen, 1x Salzburg). Mit dem Punktgewinn verteidigten die Red Bulls zumindest die Tabellenführung.


Nur zwei Tage nach der 0:5-Heimniederlage gegen Wien zeigte sich Znojmo stark verbessert. Bereits in der dritten Minute schloss Liga-Topscorer Anthony Luciani einen schnellen Spielzug der Hausherren trocken zum 1:0 ab. Die Tschechen zeigten sich weiter effizient und kurz vor Drittelende erhöhte Svoboda mit einem Schuss in den Winkel. Im Mittelabschnitt hatten die Gäste mehr vom Spiel, scheiterten aber an der Chancenverwertung – es blieb beim 2:0 nach 40 Minuten. Danach überrollte Znojmo die Oberösterreicher und zog bis auf 6:0 davon. Nachdem Umicevic fürdie Gäste anschrieb, erzielte McRae seinen Hattrick zum 7:2. Ein weiterer Linz-Treffer durch Lebler war nur mehr Ergebniskosmetik. Damit kehrten die Tschechen auf den dritten Tabellenrang zurück.

 

Die Tiroler präsentierten sich in den ersten 20 Minuten als aktivere Mannschaft, Jesper Thörnberg und Caleb Herbert ließen aber früh gute Chancen aus. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst wenig. Die Haie blieben das etwas bessere Team, die Hausherren wurden nur im Konter gefährlich. Es dauerte bis Mitte des Spieles, ehe die Bulldogs im Powerplay dank Emilio Romig jubelten. Die Gäste verzweifelten hingegen immer wieder am bärenstarken Dornbirn-Schlussmann Juha Järvenpää. Für die Entscheidung sorgte Körkkö, der einen schweren Fehler der Gäste-Hintermannschaft in das 2:0 ummünzte. Mit dem ersten Shutout der Saison feierten die Vorarlberger auch den dritten Sieg in Folge.

 

 

 

 

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