EBEL - 75% gespielt! Die Zwischenrunde nähert sich.

 

(EBEL/Kompakt) MW: Am vergangenen Donnerstag wurde in der EBEL die 33. Runde ausgetragen und somit sind 75 % des Grunddurchgangs absolviert.

 

HCB Sdtirol vs Black Wings Linz 59

(Foto: Vanna Antonello / eishockeyonline.at)

 


 

Einzig der amtierende Meister hinkt gemeinsam mit Zagreb noch eine Partie hinerher. Aber das hatte bislang auf den Tabellenführer keinerlei Einfluß auf sein Spiel, was man an der aktuellen Tabelle ebenfalls ablesen kann.


Nun sind noch elf Partien zu spielen, ehe es in die Zwischenrunde geht. Somit kann man bereits Bilanz ziehen und Richtung "Die oberen sowie unteren Sechs" blicken. Die Liga sieht vor, dass die Plätze 1 - 6 fix für die Playoffs qualifizieren. Von 7 - 12 kämpfen die Klubs um die zwei verbleibenden Plätze an der Sonne. Nach dem Grunddurchgang wird in beiden Gruppen, je nach Platzierung mit 6, 4, 3, 2, 1 und 0 Punkten gestartet. Nur soviel zum Modus in der EBEL.

 

Die oberen sechs:


Hier führen noch immer die Vienna Capitals vor dem KAC, den Black Wings Linz und den Roten Bullen aus Salzburg, welche sich unter den Top-4 etablieren konnten. Diese vier Teams dürften, wenn nicht sonderlich schlimmes passiert, diese Quali bereits geschafft haben. Die Überraschung schlechthin sind die Dornbirn Bulldogs. Der Anspruch im Ländle war vor der Saison recht hoch. Dennoch überrascht der DEC unter der Leitung von Dave MacQueen mit starken Leistungen mit dem daraus resultierenden oberen Tabellenrang. Der noch vor Wochen kritisierte Coach Dave MacQueen sitzt mittlerweile wieder sehr fest im Sattel. Am sechsten Platz rangiert derzeit Innsbruck (48), die Haie profitieren von ihrer Treffsicherheit, sollten aber noch an der Defense intensiver arbeiten. Denn man hat lediglich vier Punkte Vorsprung zu den "Unteren Sechs". Auch etwas überraschend ist, dass die ersten sechs Plätze von Teams aus Österreich besetzt sind.

 

Die unteren Sechs:


Dahinter stehen der Liga - Rückkehrer KHL Medvevscak und der ungarische Vertreter Fehervar AV19. Beide profitierten zuletzt durch ihre vollzogenen Trainerwechsel und haben sich in den letzten Wochen eine gute Position verschafft, um die Playoffs doch noch fix zu erreichen.


Drei Vereine stehen bei 40 Punkten angeführt vom EC VSV, HC Orli Znjomo und den Graz 99ers. Die Draustädter trennten sich von Greg Holst und Markus Peintner übernahm das Steuerruder. Bislang jedoch ohne nennenswerten Erfolg. Die blauen Adler befinden sich im Sturzflug. Man versucht sich mit Leihgaben aus Wien (Felix Maxa) und Linz (Gerd Kargl) zu helfen. Zwei Talente, die in Ihren Vereinen derzeit keine Chance auf Eiszeit sehen.

 

Die roten Adler aus Znaim haben ebenso mehr Downs als Up's. Aber man vertraut weiterhin auf Trainer Roman Simicek, ebenso wie die steirische Führung der 99ers Doug Mason vertraut. Die Grazer haben die größten Probleme in der Defense, aber auch die Stürmer treffen nicht  mehr so, wie anfangs der Meisterschaftsrunde. Derzeit bilden die 99ers zusammen mit dem VSV die Krisenkinder der Liga.


Das derzeitge Schlusslicht sind die Füchse aus Bozen. Die Norditaliener befinden sich aber im Aufwind, nachdem man sich von Coach Pat Curcio trennte und mittlerweile interimistisch vom Oberfuchs Aaron Fox geführt wird.

 

Einige Stats:


Treffsicherste Teams:   Red Bull Salzburg, Black Wings Linz und die Vienna Capitals.

 

Meisten Gegentore: Graz99ers, AV19 und EC VSV.

 

Die wenigsten Tore erhielten die Vienna Capitals mit 67. Das ergibt einen Spitzenwert von 2,09 pro Spiel.

Bei den Punkten liegen Tyler Morley (Zagreb), Brian Lebler (Linz) und Corey Locke (ebenfalls Linz) in Front. Bei den Caps steht Rafael Rotter auf dem ersten Platz der internen Scorerliste.

 

Die mit Abstand am meisten Treffer erzielte bislang Brian Lebler. Stolze 25x traf er zwischen die Stangen. Im respektabler Distanz folgen Matthew Fraser (DEC) und Tyler Morley, gefolgt von Rafael Rotter aus Wien. Schon lange her, dass ein Österreicher diese Liste anführt und auch zwei heimische sich unter den besten der Liga wiederfinden.

 

Im Powerplay trennen die Capitals mit 25,6, Red Bull Salzburg und die Black Wings ein Prozentpunkt. Auffallend schwach ist der KAC an siebter Stelle mit 18,8 %, obwohl man in den letzten beiden Partien durch starkes Überzahlspiel punkten konnte.

 

Das Penalty Killing sieht etwas anders aus. Hier findet man vom Soitzenquartett nur den amtierenden Meister. Angeführt wird diese Statistik von den Dornbirn Bulldogs. Das gerade der Tabellenletzte hier an dritter Stelle zu finden ist, überrascht doch etwas.

 

Publikumsmagnet in der EBEL sind die Bären aus Zagreb (4983) gefolgt wie gewohnt von den Linzern (4707) sowie den Vienna Capitals (4341). Fakt ist, dass der Wiedereinstieg von Zagreb sich bislang als voller Erfolg bewehrt.

 

 

Artikel: Martin Windisch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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