AHL - Herbe Klatschen für die Fassa Falcons und die VEU Feldkirch! Insgesamt viele Tore am Wochenende.

 

(AHL Kompakt) Tabellenführer HC Pustertal hat am Samstag die elf Spiele andauernde Siegesserie von HK Olimpija Ljubljana gestoppt. Während die Red Bull Hockey Juniors in der Fremde ihren bislang höchsten AHL-Sieg einstellten, gelang den Rittner Buam mit einem 10:0 bei Fassa ein neuer Klubrekord. Zudem holte sich der EC Bregenzerwald zu Hause das letzte Ticket für das österreichische Final-4.

 

 

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(Foto: Carola Fabrzia Semino)

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HK SZ Olimpija – HC Pustertal Wölfe 2:3 FSO (0:0, 2:0, 0:2, 0:0, 0:1)


Die Hausherren erwischten den besseren Start und hatten im ersten Powerplay gleich drei Großchancen, Tor wollte aber keines gelingen. Olimpija blieb am Drücker, doch auch gegen Miha Zajc behielt HCP-Goalie Colin Furlong die Oberhand. Das Drittel verlief dann ausgeglichen und blieb torlos. Dies änderte sich bald nach Wiederbeginn, als David Planko per Direktabnahme ins Kreuzeck traf – 1:0. Der Tabellenführer war um eine rasche Antwort bemüht, ließ aber einige gute Chancen aus. Effizienter zeigten sich die Slowenen, die ihre Führung in Überzahl ausbauten: Kristjan Cepon verwertete ein Music-Zuspiel aus kurzer Distanz. Nachdem Furlong einen dritten Gegentreffer verhinderte, verpassten Markus Gander und Teemu Virtala auf der anderen Seite den Anschlusstreffer. Olimpija hatte das Spiel im dritten Drittel im Griff, doch ausgerechnet in Überzahl musste sich HKO-Goalie Zan Us gegen Max Oberrauch (49‘) geschlagen geben. Zwar landete der Puck noch einmal im Pustertal-Tor, nach Videostudium wurde dieser Treffer aber nicht anerkannt. 80 Sekunden vor Schluss verliße Furlong sein Gehäuse und Virtala glich doch noch zum 2:2 aus. Nach einer torlosen Verlängerung beendete Armin Hofer die Siegesserie der Slowenen.   

 
Hockey Milano Rossoblu – S.G. Cortina Hafro 2:5 (0:1; 2:2; 0:2)


 Zum vierten Mal innerhalb von 23 Tagen standen sich Mailand und Cortina gegenüber. Während Tanner Burton nach zwei Jahren sein Comeback für die Hausherren gab, feierte der russische Stürmer Andrei Ivanov sein Debüt. Die Gäste mussten auf Andrea Moser und Federico Lacedelli verzichten. Beide Teams versuchten sich zunächst im Konter, bis Devin DiDiomete einen doppelte Überzahl zur Cortina-Führung nutzte. Früh im Mittelabschnitt gelang Marcello Borghi per Backhand der Ausgleich und Alessandro Re drehte das Spiel sogar zugunsten der Hausherren. Es war nun ein offenes Spiel, in dem Cortina Antworten parat hatte. Francesco Adami und Riccardo Lacedelli brachten die Gäste in einem belebten Mittelabschnitt wieder in Führung. In einem umkämpften Schlussabschnitt verpassten die Hausherren einige Chancen auf den Ausgleich. Besser machten es die Gäste, die durch Di Diomete und Adami (Empty Net) den vierten Saisonerfolg über Mailand fixierten.
 
EC Bregenzerwald – EC-KAC II 5:2 (0:0 2:0 3:2)


Nur 24 Stunden nach dem Sieg in Feldkirch traten die Klagenfurter beim ECB an. Die Hausherren waren in den ersten Minuten leicht im Vorteil und hatten im ersten Drittel auch die besseren Chancen. Beim KAC traf Markus Pirmann nur den Pfosten, weshalb es torlos in die erste Pause ging. Der KAC erwischte nach Wiederbeginn den besseren Start, den ersten Treffer erzielten aber die Hausherren durch Maximilian Hohenegg (28‘). Die Rotjacken drückten auf den Ausgleich, nahmen aber in dieser Phase eine Strafe und Simeon Schwinger verwertete einen Abpraller zum 2:0. Daniel Obersteiner schrieb im dritten Drittel für die Gäste an, doch nur kurz später schlug Bregenzerwald mit eine Doppelschlag zurück: Zunächst traf Aleksi Järvinen und Daniel Ban ließ in Unterzahl den nächsten Treffer folgen. Eine weitere Strafe war dann allerdings zu viel, mit zwei Teamkollegen mehr am Eis verkürzte Obersteiner auf 4:2. Es war erneut ein Konter, der die Fans im Messestadion jubeln ließ. Christian Haidinger und Kai Fässler brachen aus, letzterer verwertete den Querpass des gebürtigen Linzers zum Schlusspunkt von 5:2.

 

Österreichischer Meister der Alps Hockey League


Mit diesem Spiel ist zugleich die Hin- und Rückrunde der rein österreichischen Paarungen absolviert und die vier Teilnehmer des ‚Final Four‘-Turniers zur Ermittlung des österreichischen Meisters der Alps Hockey League stehen fest. Nach zwölf Spielen steht der EHC Alge Elastic Lustenau mit 32 Punkten auf Rang 1, die Red Bulls mit 29 Punkten auf Rang 2, treffen im Halbfinale (Best-of-2) auf die drittplatzierte VEU Feldkirch (19 Punkte). Der EC Bregenzerwald komplettiert die Runde (Platz 4 mit 15 Punkten) und steht nun Lustenau gegenüber. Die ersten Spiele finden am Dienstag, 22.1.19 statt, die Rückspiele zwei Tage.
 
VEU Feldkirch – Red Bull Hockey Juniors 0:7 (0:1, 0:2, 0:4)


Während Feldkirch gleich zu Beginn zwei Überzahl-Situationen ausließ, machten es die die Juniors besser: die Gäste übten viel Druck auf Torhüter Alex Caffi aus und gingen in der 17. Spielminute durch einen Powerplaytreffer von Justin Schütz mit 1:0 in Führung. Der Druck der Red Bulls blieb weiter hoch. In der 25. Minute schalteten die Salzburger schnell um und Caspar Evertsson versenkte die Scheibe im Kreuzeck. Vierzehn Sekunden vor dem Drittelende erhöhte Kapitän Samuel Witting erneut im Powerplay auf den 3:0-Pausenstand, musste nach einem mustergültigen Zuspiel von Oliver Nordberg nur mehr ins leere Tor einschießen. Nach Ablauf einer erneuten Überzahl war es Verteidiger Paul Stapelfeldt, der in früh im Schlussabschnitt zur Vorentscheidung verwertete. Mit viel Tempo wurden die Gastgeber weiter zu Strafen gezwungen. Nach 15 Sekunden und einer traumhaften Passkombination über die gesamte Überzahlformation erhöhte Filip Varejcka auf 5:0 (48.). Der 17-jährige Deutsche machte fünf Minuten vor dem Ende bei angezeigter Strafe gegen Feldkirch das halbe Dutzend Tore für die Juniors perfekt. 14 Sekunden vor Spielende schloss der torgefährliche Stürmer einen schnell ausgeführten Angriff mit seinem ersten AHL-Hattrick ab. Mit dem 7:0-Auswärtssieg, in der ersten AHL-Saison gewannen die Juniors mit dem selben Resultat in Kitzbühel, überholten die nun fünftplatzierten Salzburger die VEU auch in der Tabelle. Torhüter Leevi Laakso feierte sein viertes Saisonshutout
 
EC 'Die Adler' Stadtwerke Kitzbühel – EHC Alge Elastic Lustenau 6:4 (3:2, 0:1, 3:1)


Der Favorit aus Lustenau erwischte einen perfekten Start, nach nur 38 Sekunden brachte Marc-Olivier Vallerand die Gäste in Führung. In einem ausgeglichenen ersten Drittel gelang zwar Gert Karitnig der Ausgleich, doch David Slivnik sorgte für die zweite EHC-Führung. Dennoch gingen die Hausherren mit einem Vorsprung in die erste Pause: In den letzten zwei Minuten drehten Friedrich Schröder und Kevin Wirl (PP) die Partie. Im Mittelabschnitt schlugen die Löwen selbst in ihrem ersten Powerplay zurück, Chris D’Alvise traf nach Winzig-Zuspiel zum 3:3. Es war der einzige Treffer in diesem Drittel. Die Tiroler kamen fokussiert aus der Kabine zurück und gingen durch den zweiten Friedrich-Treffer erneut in Führung. Peter Lenes sorgte erstmals in dieser Partie für eine Zwei-Tore-Führung und Henrik Hochfilzer erhöhte sogar auf 6:3. Der Powerplay-Treffer von Philipp Koczera kam zu spät, womit Kitzbühel den ersten AHL-Sieg über Lustenau feierte.
 

HC Fassa Falcons – Rittner Buam 0:10 (0:2; 0:5; 0:3)


Ritten diktierte das Tempo von Beginn an. Bereits in der 6. Minute gingen die Gäste aus Klobenstein mit Imants Lescovs in Führung. In der 17. Minute erhöhte Alex Frei auf Zuspiel von Luza auf 2:0. Mit dieser doppelten Führung gingen die „Buam“ ins Mitteldrittel. Dort legte Ritten noch einmal so richtig nach und traf weitere fünf Mal. Nach 27 Minuten war es Markus Spinell, der Fassa-Schlussmann Gianni Scola zum dritten Mal überlistete. In der 35. Minute trug sich auch Olegs Sislannikovs (wieder auf Zuspiel von Luza) in die Torschützenliste ein, ehe Adam Giacomuzzi, Verteidiger Ivan Tauferer und Julian Kostner das Ergebnis binnen fünf Minuten auf 7:0 schraubten. Der Italienmeister hatte aber noch nicht genug. Zehn Minuten vor der Schlusssirene erzielte Doppeltorschütze Imants Lescovs das 8:0, gleich danach feierte auch Alex Frei seinen zweiten Treffer am heutigen Abend. 21 Sekunden vor Ende fixierte Henrik Eriksson im Powerplay den 10:0-Endstand. Ein historischer Sieg für Ritten (der höchste in der AHL), während Goalie Thomas Tragust sein viertes Shutout in dieser Saison feiern konnte. Mit dem achten Sieg in Folge klettert der Italienmeister in der Tabelle auf Rang 2.
 
Migross Supermercati Asiago Hockey – EK Die Zeller Eisbären 5:3 (3:0; 1:2; 1:1)


Asiago drückte von Beginn weg auf das Tempo und ging im ersten Powerplay in Führung, Phil Pietroniro verwertete einen Rebound. Ein Zaubertor durch Davide Conci, aus spitzem Winkel genau ins lange Kreuzeck, bedeutete in Minute sechs das 2:0 für Asiago. Bei angezeigter Strafe gegen die Gäste erhöhte Matteo Tessari in der 7. Minute sogar auf 3:0, mit diesem Ergebnis ging es auch in die Kabine. Auch im zweiten Drittel zeigten sich zunächst die Hausherren effizient, nach einer schöne Powerplay-Kombination traf Phil Pietroniro zum 4:0. Doch die Eisbären zeigten eine Reaktion und rissen fortan das Zepter an sich. Eine feine Kombination von Oakley und LeBlanc schloss Gaffal in der Mitte souverän ab und verkürzte auf 1:4. Danach spielte nur noch der EKZ, doch Cloutier im Kasten der Hausherren ließ sich vorerst kein weiteres Mal überwinden. Im Powerplay packte schließlich Oraze wieder einmal seinen gefürchteten Schlagschuss aus und verkürzte auf 2:4. Richtig spannend wurde es dann im Schlussabschnitt: In einem weiteren Powerplay in Minute 52 hämmerte Oraze einmal mehr den Puck auf das Tor von Asiago, LeBlanc zeigte sich gedankenschnell und konnte den Rebound verwerten. Asiago nutzte jedoch einen Konter und stellte den zwei-Tore-Vorsprung durch Mark Naclerio wieder her. Auch aufgrund von Strafen gegen die Eisbären konnten die Zeller im Finish nicht mehr zusetzen.
 

HC Gherdeina valgardena.it – HDD SIJ Acroni Jesenice 5:6 (1:2; 2:4; 2:0)


Im fünften aufeinanderfolgenden Heimspiel musste Gröden auf Simon Vinatzer und Tim Linder verzichten, bei Jesenice gab Miha Pesjek sein Debüt. Die Gäste erwischten auch den besseren Start und lagen nach Toren von Philippe Paradis (PP) und Miha Brus nach 13 Minuten 0:2 voran. Michae Sullmann sorgte aber nur Sekunden später für den ersten Treffer der Hausherren. Die Slowenen drückten nach Wiederbeginn aufs Tempo und waren erneut in Überzahl erfolgreich, Paradis fälschte ab. Mit zwei weiteren Treffern innerhalb einer Minute gelang den Gästen die vermeintliche Vorentscheidung zum 2:5. Es ging jedoch weiter mit Toren im Minutentakt: Zunächst traf Ivan Demetz für die Hausherren, dann bejubelte Paradis seinen Hattrick, bevor Dametz auf 3:6 stellte. Gröden glaubte noch fest an den Sieg und wurde im Schlussabschnitt beinahe noch belohnt. Simon Pitschieler und Christian Willeit sorgten für ein Ein-Tor-Spiel, für mehr sollte es aber nicht mehr reichen. Denn Jesenice-Goalie Clarke Saunders hielt den Auswärtssieg mit tollen Paraden fest.


 

 

 

 

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