Julian Pusnik: "Ich bin zur Entwicklung in Linz!".

 

(Linz) Julian Pusnik ist nicht nur einer der zahlreichen Neuzugänge bei den Black Wings Linz, sondern zählt auch zu einem der größten Eishockey-Talente der Nation. Viktoria Hackl durfte sich mit dem 19- Jährigen gebürtigen Villacher unterhalten.

 

 

Pusnik 4

 

(Foto: Diepold)

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Als U20 Nationalteamkapitän gibt es bestimmt von vielen Vereinen Interesse. Warum hast du dich für die Liwest Black Wings Linz entschieden?


Julian Pusnik: Ich wollte aus Kärnten rauskommen. Außerdem finde ich die Stimmung in der Halle in Linz sehr gut und mag die Fans.

 

 

Denkst du, dass Linz nun etwas Anderes von dir erwartet wird als Villach das in der Zeit getan hat, als du in der EBEL für sie gespielt hast?


J.P.: Schwierige Frage – jein. Als ich bei Villach spielte war ich noch drei Jahre jünger und es war gerade mein Sprung in die EBEL. Auch damals hatte ich Verantwortung, dennoch habe ich, denke ich, jetzt mehr. Auch aus dem Grund, dass ich aus dem Ausland gekommen bin. Aber ich bin noch immer ein junger Spieler und bin zur Entwicklung bei den Black Wings.

 

 

Man sagt, dass der Sprung von der österreichischen U20 in die EBEL immer größer wird. Hast du durch deine Zeit in der U20 in Schweden einen Vorteil gegenüber jungen Spielern, die keine Erfahrungen im Ausland gemacht haben?


J.P.:Ich finde nicht, dass es einen Vorteil bringt. Es ist egal von welchem Verein und aus welchem Land man kommt. Man muss sich immer beweisen und Leistung erbringen. Ich finde es gut, dass der Sprung von der U20 in die EBEL groß ist. Deshalb hat jetzt fast jeder Verein eine AHL Mannschaft, was einen großen Vorteil bringt.

 

 

Wirst du in Linz auch in der AHL spielen oder ist dein Vertrag rein auf die EBEL beschränkt?


J.P.: Das weiß ich noch nicht. Grundsätzlich wäre die EBEL vorgesehen, aber der Trainer meinte, dass es sein kann, dass ich bei wichtigen Spielen auch in der AHL spielen werde.

 

 

Vom Trainer Marco Pewal wurdest du als „Herz und Motor“ der Mannschaft bezeichnet. Ist es dein Ziel diese Funktion bei den Linzern ebenfalls einzunehmen oder möchtest du diese eher älteren und erfahreneren Spielern überlassen?


J.P.: Ich möchte mein Image nicht verändern. Ich werde dem Team, auch wenn ich der Jüngste bin, helfen, wo ich kann. Dazu gehört für mich zum Beispiel die Stimmung auf der Bank. Klar für mich ist, dass ich kein Führungsspieler, wie im U20 Nationalteam, sein werde.

 

 

Übt es einen gewissen Druck aus, wenn man als absolutes Nachwuchstalent bezeichnet wird?


J.P.: Ich finde, dass man überall Druck hat. Aber ich mache mir wenig Gedanken darüber und versuche meine Leistung abzurufen.

 

 

Liest du Artikel, die über dich veröffentlicht werden?


J.P.: Wenn sie mir ins Auge stechen, ja, aber ich suche nicht gezielt danach.

 

 

War es für dich schon immer klar Eishockey spielen zu wollen aufgrund dessen, dass deine Familie in dem Sport stark vertreten war oder hast du andere Sportarten auch ausprobiert?


J.P.: Ich bin in die Eislaufschuhe hineingeboren worden. Bereits mein Großvater und mein Papa haben Eishockey gespielt. Wie ich klein war habe ich auch noch Fußball gespielt bis ich zwölf oder dreizehn Jahre alt war. Allerdings musste ich mich dann entscheiden und meine Entscheidung fiel auf Eishockey. Zum einen weil ich lieber Eishockey gespielt habe und zum anderen weil ich mehr Freunde in der Eishockeymannschaft hatte als in der beim Fußball.

 

 

Ist es dein Ziel in der EBEL zu bleiben oder siehst du dich später in anderen Ligen?


J.P.: In den nächsten Jahren möchte ich mich in der EBEL etablieren und mich dort beweisen. Wo meine Reise dann hingeht, steht noch in den Sternen. Natürlich wäre es cool für mich, wenn ich später auch im Ausland spielen könnte.

 

 

Was ist die genaue Aufgabe eines Centers und welche Stärken benötigt ein Spieler, um diese Position spielen zu können?


J.P.: Bully. Als Center muss man Bullys gut beherrschen. Außerdem sowohl offensiv als auch defensiv arbeiten können. Obwohl der Fokus auf der Defensive liegt, vor allem in den Ecken.

 

 

War es für dich ein Thema in die Red Bull Akademie zu wechseln und deine Ausbildung dort fortzusetzen?


J.P.: Ja, es gab Gespräche, aber es war nie ein Thema für mich. Unter anderem wollte ich nicht in ein Internat, da ich mich zu der Zeit in Villach sehr wohl gefühlt habe

 


Kurzfragen:


Hattest du neben dem Sport noch Zeit für die Schule? Das tägliche Training spannt einen sehr ein, aber meistens habe ich noch Zeit für die Schule gefunden.


Hobbys? Ich golfe gerne, was viele andere Eishockeyspieler auch machen. Tennis spiele ich noch gerne und im Sommer gehe ich gerne schwimmen.


Lieblingsessen? Reis mit Garnelen.

 

 

 

Interview: Viktoria Hackl

 

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