CHL Halbfinale im Kopf ?


(HCBvsRBS) Für den EC Red Bull Salzburg geht es am Sonntag zum HCB Südtirol nach Bozen. Die Partie bei den Foxes ist nicht nur die Neuauflage des letztjährigen EBEL Finals, sondern auch die Generalprobe für das Halbfinal-Hinspiel am kommenden Dienstag beim EHC Red Bull München. Zwei schwere Aufgaben, in einer Zeit, wo es sportlich aktuell alles andere als gut läuft.

 

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Nach 7 Pleiten aus den letzten 8 EBEL Partien geht die Reise für die Roten Bullen am Sonntag nach Bozen. Beim Meister sind die Salzburger zum Siegen verdammt, möchte man nicht auf Rang 6 abrutschen. Begründungen für die Krise zu finden, ist nicht einfach. Auch nicht für die Beteiligten neben und auf dem Eis: "Es ist sehr schwierig zurzeit. Man merkt, dass das Selbstvertrauen nicht passt. Wir haben in jeder Partie genug Chancen, doch am Ende fehlt immer der letzte Druck. Andere Teams zeigen uns Woche für Woche, wie einfach es geht und wir laufen, laufen und laufen und am Ende schaffen wir es nicht. Wir müssen jetzt zusammenhalten!", gab sich Raphael Herburger nach dem 1:2 gegen Dornbirn. Dort hatten die Bullen in jedem Drittel ein klares Chancenplus und kamen lediglich zu einem Treffer durch John Hughes.

 

Die mangelnde Chancenverwertung geht auch Headcoach Greg Poss nicht aus dem Kopf und ordnet diese als enormes Problem ein: "Zurzeit schießen wir einfach keine Tore. Wenn man 40 Schüsse abgibt und nicht trifft, wird es schwer, ein Spiel zu gewinnen. Natürlich waren wir defensiv gut, aber wir müssen daran arbeiten, dass es mit den Toren wieder funktioniert." - Ein Problem der Einstellung wieß der im dritten Jahr fungierende Cheftrainer jedoch zurück: "Ich habe keine Bedenken, dass die Spieler gewinnen wollen. Jedoch präsentiert derzeit nicht jeder Spieler das, was er kann. Wir müssen sie dazu bringen, ihre Qualitäten zu zeigen!".

 

Nach der Heimniederlage gegen Innsbruck am Stefanitag verneinte der US-Amerikaner auch das Schielen auf die CHL Partie in München am kommenden Dienstag: "Natürlich ist es schwer, nicht an dieses Spiel zu denken, da dieser Klub in diesem Bewerb noch nie so weit gekommen ist. Aber aktuell habe ich nicht den Eindruck, dass die Spieler mit den Köpfen im Europapokal stecken.". Auch Raphael Herburger machte diesem Gedankengut einen Strich durch die Rechnung. Und zwar sehr deutlich.: "Das darf uns nicht belasten! Erst müssen wir in der Liga Mal wieder gewinnen, dann können wir an die Champions League denken.".

 

Ob die Eisbullen ab Sonntag an München denken dürfen, stellt sich ab 18 Uhr heraus. Dann fällt in der Eiswelle Bozen der Puck zur Neuauflage des letztjährigen EBEL Finales.

 
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