EBEL - Dornbirn machts zweistellig. Last-Minute Sieg für den KAC & Black Wings auch unter Mark Szücs erfolglos.

 

(EBEL am Freitag) Die Dornbirn Bulldogs zeigtem am Freitag beim Gastspiel in Zagreb kein Mitleid und schenkten den Kroaten 10! Stück ein. Der KAC hingegen gewann beim Meister, während Villach den HC Orli Znojmo nicht biegen konnte. Der EBEL Schlager in Wien dauerte länger als 60 Minuten und Innsbruck musste ebenfalls nachsitzen. Deutlich machten es derweil die Graz 99ers.

 

 

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(Foto: Bernd Stefan)

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Sieg und Niederlage für Kärntner Klubs


Der EC VSV erwartete am Abend den HC Orli Znojmo in der Draustadt. Gegen die unangenehmen Tschechen verspielten die Adler eine 2:0 Führung. Nachdem Markus Schlacher und Nico Brunner die Kärntner in Führung schossen, glichen die Gäste durch Marek Kalus und Vladimir Oscadal zum 2:2 aus. Der VSV, welcher mehr Torchancen aufzählten, vertendelte die Scheibe unnötig oft vor dem tschechischen Gehäuse und wurde dafür hart bestraft. Radim Matus machte noch vor der zweiten Sirene den 3:2 Führungstreffer für Znojmo.


Im letzten Drittel setzten die Hausherren alles auf eine Karte und kämpften sich zurück in die Partie. MacGregor Sharp gelang kurz nach Wiederbeginn der 3:3 Ausgleich. Die Gästemannschaft ließ sich davon aber nicht beirren und antwortete umgehend. Ryan Kujawinski brachte Orli wieder mit 4:3 in Führung. Für die Vorentscheidung sorgte Orli Znojmo in Minute 53, als Petr Mrazek das 5:3 anschrieb. Für Villach sollte die Aufholjagd am Ende nicht mehr reichen. Lediglich Brandon Alderson gelang noch der vierte Treffer zum 4:5 und den Schlusspunkt setzte Patrik Novak, der den 4:6 Endstand herstellte.

 

Der zweite EBEL Klub aus Kärnten feierte derweil einen 2:1 Sieg in Bozen. Nachdem der Meister durch Paul Geiger mit 1:0 in Führung ging (14.), benötigte der KAC einige Zeit um zurückzukehren. Erst in der 59. Minute sicherten sich die Rotjacken die Overtime Dank des Treffers von Matthew Neal und machten in der Verlängerung durch Nick Petersen den Sack in Südtirol zu.

 


 

Black Wings auch unter Mark Szücs erfolglos

 

Am Freitag Abend trafen die 99ers vor eigenem Publikum auf einen direkten Konkurrenten im Duell um die Top Sechs. Außerdem traf das beste Powerplay auf das beste Penalty Killing der Liga.


Beide Teams starteten temporeich in die Begegnung, Die beste Möglichkeit in der Anfangsphase hatten die 99ers mit einem Stangenschuß durch Oliver Setzinger in der 5. Minute. Kurz darauf traf Kevin Moderer das Lattenkreuz. Jetzt hatte auch Linz seinen ersten Torschuss abgegeben. In der 10 Spielminute schloß Dwight King eine schöne Kombination zu 1:0 für die 99ers ab. Doch Linz hatte nur knapp 2 Minuten später die passende Antwort in Person von Dragan Umicevic der einen Rebound zum 1:1 verwertete. Danach hatten die Grazer das Spiel  zwar in der Hand, konnten aber nichts zählbares herausholen so ging es mit einem1:1 in die erste Pause.

 

Das Mitteldrittel war gerade mal etwas mehr als 2 Minuten alt, da machte Kalle Johansson das 2:1 und damit seinen ersten Treffer in der EBEL. Wieder waren die 99ers tonangebend und hatten gute Chancen. Erst durch einen Fehlpass in der eigenen Zone kam auch Linz wieder zu Möglichkeiten. Weiterhin war die Partie sehr offen und auch eine Überzahlsituation brachte trotz solidem Powerplay keinen Torerfolg. Thomas Höneckl im Tor der 99ers bot eine sehr starke Leistung und war immer zur Stelle wenn Linz auf den Ausleich drängte. Doch auch sein Gegenüber, Michael Ouzas, hielt seiner Linzer im Spiel. So ging es mit einer knappen Führung der 99ers in die zweite Pause.

 

Nur Sekunden nach dem Eröffnungsbully im Schlußabschnitt klopften die 99ers schon wieder am Linzer Tor an. Kurz darauf gab es eine kleine Boxeinlage zwischen Garbowsky und Gaffal wobei der Grazer 2 plus 10 Minuten kassierte, sehr zum Unmut des Grazer Anhangs. Auch eine weitere Unterzahl überstanden die Hausherren schadlos und zeigten ihrerseits gleich wieder den Zug zum Tor. Und genau dieser Drang wurde auch belohnt. 3:1 in der 51 Spielminute durch Daniel Natter. Damit hatten die 99ers jedoch noch nicht genug, eine Minute Später zappelte der Puck wieder im Netz. Diesmal traf Dominik Grafenthin zum 4:1. Das Powerplay war dann auch der Grund fürs 5:1 in der 57. Minute. Ty Loney hämmerte das Ding humorlos in die Maschen.Es blieb beim 5:1  Damit unterstrichen die 99ers ihre Position in der Tabelle vor 3414 Zusehern im Bunker.

 


 

Hartes Stück Arbeit für den HC Innsbruck!

 

Die Haie haben das Playoff im Visier. Seit den letzten Spielen traut man es auch diesen Haien wieder zu. Gute zwei Minuten vor der Schlusssirene entrissen die Ungarn den Haien zwar einen Punkt, aber in der Overtime wurden mit einem 5:4 Sieg zwei Punkte gesichert.


Schon zu Beginn der Partie bemerkte man die neue Marschrichtung der Haie, diese war nur auf Sieg ausgerichtet. Es dauerte nicht einmal zwei Minuten als Andrew Yogan sich den Puck im gegnerischen Drittel ergattert und dem ungarischen Tormann keine Chance ließ. Von diesen Treffer wurden die Ungarn aber nicht eingeschüchtert, im Gegenteil sie kamen immer öfters ins Haie Drittel und wärmten Luka Gracnar auf. Die Torlust der Haie schien nicht gestillt, in der achten Minute erhöhte John Lammers mit einem satten Kreuzeckschuss zum 2:0. Trotz einer 2:0 Führung zur ersten Drittelpause war das Spiel auf keinen Fall einseitig, Luka Gracnar vernichtete mehrere Chancen der Ungarn und die Haie scorten vorne eiskalt.


Das zweite Drittel startete für die Haie schlecht, Fehervar kam motiviert aus der Kabine und konnte schon in der ersten Minute den Anschlusstreffer anschreiben. Es dauerte aber nicht lang, Alex Lavoie gab die passende Antwort 3:1. Die erste Unterzahl überstand das Heimteam auch ohne Gegentreffer, Andrew Clark schockte hier sogar Fehervar mit einem Stangenschuss. Fehervar gab die Verfolgungsjagd aber nicht auf, ein blitzschneller Konter brachte diese auf 3:2 heran. Kurz vor der Pausensirene erhielten die Haie eine doppelte Überzahlchance, welche nicht genutzt wurde, so ging es mit einer knappen Führung in die letzte Pause.


Wie schon im Drittel zuvor gehörte der Drittelstart wieder den Ungarn, diese traten gleich zu Beginn aggressiv auf. Diese aggressive Spielweise bekamen auch einige Haie Cracks mit fragwürdigen Checks zu spüren. In diesem Spielabschnitt war der Haie Torhüter Luka Gracnar wieder ein wichtiger Rückhalt für die Mannschaft. Ondrej Sedivy nutzt eine Powerplaychance und scorte zum 4:2. Dieser zwei Tore Vorsprung hielt aber nur 13 Sekunden die Ungarn stellten durch Arttu Luttinen auf 4:3. Bis zum Schluss machten die Ungarn enormen Druck auf den Kasten von Luka Gracnar was auch die Überlegen Schussbilanz 18:39 zeigte. In der 58 Spielminute mussten die Haie den Ausgleich hinnehmen, die Folge lautete Overtime. In der Overtime sicherte dann Andrew Yogan mit seinem Treffer den Haien zwei Punkte.

 



Penaltykrimi in Wien - Klare Sache in Zagreb.

 

3 Tage nach dem torlosen Remis im CHL Hinspiel beim EHC Red Bull München gastierte Salzburg am Abend beim Tabellenführer in Wien, wo es zunächst nach einer klaren Sache aussah. Im ersten Speilabschnitt erspielte sich die Mannschaft von Headcoach Greg Poss durch die Treffer von Peter Hochkofler (17.) und Raphael Herburger (20.) eine 2:0 Führung, welche die Wiener im Mitteldrittel jedoch wieder egalisierten. Nach Chris DeSousa's Anschlusstreffer zum 1:2 (21.) netzte nach einer halben Stunde Matt Clark zum Ausgleich ein (31.).


Vor mehr aks 6.000 Zuschauern in der Erste Bank Arena zeigten beide Mannschaften auch im Schlussabschnitt eine rasante Partie auf Messers Schneide. Erst brachte die Austrian-Connection durch einen Treffer von Alex Cijan die Bullen wieder mit 3:2 in Front, dann glich Andreas Nödl in Überzahl zum 3:3 aus und setzte wenige Minuten vor dem Ende alles auf Anfang. In regulärer Spielzeit und auch in der Overtime wurde man sich in der Hauptstadt nicht über einen Sieger einig. Erst im Penaltyschießen setzten sich die Red Bulls durch und gehen somit mit viel Selbstvertrauen in die anstehenden Partien gegen Linz am Sonntag sowie gegen

München am Mittwoch.

 

Erwartet deutlich wurde es am Freitag abermals in Zagreb. Nach 40 gespielten Minuten führten die Gäste aus Vorarlberg mit einem satten 9:0! Dabei erzielte der DEC im Mitteldrittel 7 Treffer. Nach dem 1:9 Anschluss durch Nik Simsic machten die Dornbirner durch Henrik Neubauer die 10 voll. Den Schlusspunkt der Partie setzten aber die Hausherren. Tom Zanoski stellte den 2:10 Endstand her.

 

 

Artikel: Sabrina Weber / Gert Rauch / Mathias Funk



 

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