EBEL - Penaltykrimi in Linz! Innsbruck gelingt Befreiungsschlag und Graz mit starkem Schluss-Spurt!

 

(EBEL am Sonntag) Neben dem 327. Kärntner Derby standen am Sonntag 4 weitere Begenungen auf dem Programm. Während Tabellenführer Salzburg seine Visitenkarte in Linz abgab, kreuzten Wien und Bozen, Dornbirn mit Graz sowie Innsbruck mit Szekesfehervar die Schläger. Die Erste Bank Eishockey Liga duelliert sich nach dem International-Break am Dienstag, den 12. November wieder.

 

 

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(Foto: Blende47)

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Heißer Fight an der Donau

 

Ein gewonnenes Bully brachte Red Bull Salzburg nach nur zehn gespielten Sekunden in der Keine Sorgen Eisarena Linz in Führung. Raphael Herbuger überraschte sowohl die erste Linie der Black Wings, als auch den Goalie und versenkte den Puck zur Führung im Tor der Gastgeber. Lange ließen die Stahlstädter den Spielstand nicht zu und der Kapitän, Brian Lebler, traf nach einem Zuspiel der Nummer 19, Justin Florek, zum Ausgleich.

 

Einem Powerplay ähnlich begann der zweite Abschnitt für die Linzer: sie konnten sich im gegnerischen Drittel festsetzen. Trotz mehrerer Torschüsse blieb es für die nächsten Minuten beim Spielstand 1:1. Die Nummer 37 der Liwest Black Wings Linz, Andi Kristler, kam von der Strafbank nicht mehr rechtzeitig zurück, um seine Mannschaft verstärken zu können. Zwar war er bereits am Eis, aber der Salzburger Center Thomas Raffl war schneller und traf zum 1:2 in der 30. Minute. Nur zehn Sekunden vor der zweiten Pause erzielte die Nummer neun der Gastgeber, Rick Schofield, einen Shorthander, somit den erneuten Ausgleich und mischte für die letzten 20 Minuten die Karten nochmals neu.

 

Wegen Behinderung musste die Nummer 91 des EC Red Bull Salzburg, Dominique Heinrich, zwei Minuten vor Ende der Begegnung noch auf die Strafbank. Dies brachte bei einem Spielstand von 2:2 den Linzern einen enormen Vorteil. Dennoch ging es in die Overtime.  Beinahe ohne Torschüsse und somit einer guten Leistung der Verteidigung auf beiden Seiten gingen auch die fünf Minuten vorbei und die Entscheidung musste im Penaltyschießen fallen. Dabei erzielte Chad Kolarik, die Nummer 24 der Salzburger, den goldenen Treffer.

 

Black Wings Linz - Red Bull Salzburg 2:3 n.P

 

Tore

0:1 |01.| R.Herburger

1:1 |04.| B.Lebler

1:2 |31.| T.Raffl

2:2 |40.| R.Schofield

2:3 |65.| C.Kolarik (Shootout)

 

 

Aus Linz: Viktoria Hackl


 

Suikkanen wartet weiter auf Sieg

 

Die 99ers in der 2.Spielminute mit dem ersten Schuss auf den Kasten von Tschrepitsch, die Scheibe ging aber klar am Tor vorbei. In Minute 3 das erste Unterzahlspiel für die 99ers, Grafenthin musste in die Kühlbox. Die Bulldogs in diesem Überzahlspiel aber mit wenig Ideen und so gab es auch keine Chancen für die Vorarlberger. Die 99ers in der Anfangsphase nur mit vereinzelten Angriffen, Kalle Johansson´s Schuss in der 9.Minute war am Ende zu zentral. In der 10.Minute ein guter Vorstoß der Vorarlberger, doch Höneckl konnte diese Chance vereiteln. Sekunden später die Führung der Bulldogs. Die 99ers zu passiv beim attackieren und Tamminen (10.) trifft unter die Latte. In der 13.Minute die große Ausgleichschance für die 99ers durch Moderer, doch der Stürmer vergab diese Möglichkeit alleine vor dem Tor. In der 16.Minute das erste Powerplay für die 99ers, dieses brachte aber leider nichts ein. Eine Minute vor Drittelende ein weiteres Unterzahlspiel für das Team von Doug Mason, dieses wurde auch in den zweiten Abschnitt mitgenommen (34 Sekunden).

 

Die Grazer überstanden diese Situation zwar, doch nur Sekunden später erhöhte Tamminen (21.) aus kurzer Distanz auf 2:0. In der 25.Minute Ograjensek alleine vor dem Tor, doch die Nummer 18 setzte die Scheibe neben das Gehäuse. Die 99ers zogen anschließend das Tempo an, doch man schaffte es einfach nicht, richtige Torchancen zu kreieren. In der 33.Minute die Hausherren mit einem weiteren Powerplay. Setzinger und Co. konnten diese heikle Phase überstehen, allerdings schaffte man es auch in diesem Abschnitt nicht zu verkürzen.

 

Im Schlussabschnitt konnten die Grazer eine Überzahlchance nicht nutzen und kamen immer wieder einen Schritt zu spät. In der 49.Minute dann doch der Anschlusstreffer. Yellow Horn sieht Lindner (49.) an der Blauen und der Defender bezwang Tschrepitsch im langen Eck. Die 99ers machten nun ordentlich Druck auf das Gehäuse der Bulldogs und kamen zum verdienten Ausgleich. Ograjensek scheiterte zunächst an Tschrepitsch, aber Collberg (54.) nützte den Rebound zum 2:2. Und die Grazer legten nach. Setzinger setzt Dodero (55.) in Szene und der Verteidiger trifft mit einem Schlenzer unter die Latte zum 3:2. 3:34 vor dem Ende eine weitere Strafe gegen die 99ers, doch die Grazer ließen keinen Treffer zu. Die Bulldogs nahmen eine Minute vor dem Ende auch ihren Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis,doch es blieb beim 3:2 Sieg der Grazer.

 

Dornbirn Bulldogs - Graz 99ers 2:3

 

Tore:

1:0 |10.| J.Tamminen

2:0 |21.| J.Tamminen

2:1 |49.| P.Lindner

2:2 |54.| S.Collberg

2:3 |55.| C.Dodero

 


 

Haie beissen wieder

 

Sacha Guimond, Michael Boivin, Tyler Cuma – die Verteidigung der Innsbrucker Haie pfiff vor dem Spiel gegen Fehervar quasi aus dem „letzten Loch“. Zeit um den eigenen Nachwuchs und die heimischen Cracks ins kalte Wasser zu werfen und positive Geschichten zu schreiben. So rückten Jakob Wetzelsberger, Lukas Jaunegg und Fabian Nußbaumer (wurde Dank der B-Lizenz aus Feldkirch zurückgeholt) noch ein Stück mehr in den Fokus.


Es dauerte dann ein paar Minuten ehe die Hausherren ihre Nervosität ablegen und den Gästen aus Ungarn Paroli bieten konnten. Da hatten die Haie zuvor aber bereits einmal richtig Glück, denn ein Treffer von Sarauer nach wenigen Sekunden wurde nach einem Torraumabseits aberkannt. Caleb Herbert (7.) und Joel Broda sollten dann auf der Gegenseite die ersten Ausrufezeichen setzten, das Spiel näherte sich nun der Betriebstemperatur. Die Tiroler kämpften mit viel Leidenschaft und ließen mit Fortdauer des ersten Abschnitts immer weniger Chancen zu. Zweimal verabsäumten es die Gäste aber die Scheibe im leeren Tor unterzubringen, die Hausherren ließen hingegen durch Thörnberg und Zajc weitere gute Möglichkeiten auf einen Treffer aus. Mit dem 0:0 ging es dann in die erste Pause.


Der Start in den Mittelabschnitt gestaltete sich für die Gastgeber dann denkbar schlecht, nach einem schweren Fehler schob Reisz seinen eigenen Rebound zum 1:0 für die Gäste über die Linie. Die Haie zeigten sich aber kaum geschockt und hatten durch John Lammers nur drei Minuten später die große Möglichkeit auf den Ausgleich. In der 31. Minute war es dann auch soweit, Christof Kromp fälschte kurz nach einem Powerplay mustergültig ab – 1:1. Nur drei Minuten später ereignete sich dann ein wahres Highlight in der TIWAG-Arena. Verteidiger Florian Pedevilla schlenzte die Scheibe herrlich in den Winkel und erzielte damit sein erstes Tor nach fast sechs Jahren (15.11.2013) in der EBEL. Die erstmalige Führung gab dem Team von Coach Pallin dann weiter Auftrieb, die Innsbrucker drückten auf den nächsten Treffer. Doch weitere Chancen (auf beiden Seiten) fanden dann nicht den Weg auf die Anzeigetafel.


Im Schlussdrittel blieben die Gastgeber dann richtig giftig, Caleb Herbert und Christof Kromp verpassten nur hauchdünn. Das 3:1 lag nun in der Luft, Jesper Thörnberg und Fabian Nußbaumer nahmen den Kasten der Ungarn weiter unter Beschuss. In Minute 46 erhoben sich dann die Haiefans ein weiteres Mal, Miha Zajc setzte die Scheibe sehenswert zum hochverdienten 3:1 in die Maschen. Damit war der Kampfgeist der Gäste gebrochen, Die Innsbrucker brachten den knappen Heimerfolg mit viel Energie und Leidenschaft über die Zeit. Mit diesem Sieg gegen Fehervar gehen die Tiroler nun mit einem guten Gefühl in die Pause.

 

Haie Innsbruck - Fehervar AV19 3:1

 

Tore:

0:1 |23.| A.Reisz

1:1 |31.| C.Kromp

2:1 |34.| F.Pedevilla

3:1 |46.| M.Zajc

 


 

Vienna Capitals mit Powerplaystärke zum Erfolg

 

Wien dominierte im ersten Abschnitt das Match und die Foxes waren fast ausschließlich mit Defensivaufgaben beschäftigt. Es war vor allem Verdienst eines blendend aufgelegten Leland Irving, dem die Ruhepause sicherlich gutgetan hat, dass Bozen nicht in Rückstand geriet. Die erste Großtat vollbrachte der Bozner Goalie auf einen Schuss aus dem Slot von Holzapfel, der sich einige Minuten später auf den alleingelassenen Olden wiederholte, während Wukovitz bei einem Konter von Großlercher einen Tick zu spät kam. Die Weißroten tauchten zwei Mal mit Schweitzer vor Zapolski auf und Giliati konnte einen scharfen Querpass von Bardaro nicht ausnutzen. Fast hätter der Wiener Torhüter ein Eigentor produziert, nachdem die Scheibe von der Bande zurückgeprallt war.

 

Der zweite Abschnitt verlief ausgeglichen und die Foxes zeigten sich öfters im Angriff. Irving rettete gleich zu Beginn mit einem Super Save auf Winkler, dann versemmelten die Gäste regelrecht das erste Powerplay und gaben keinen Schuss auf das Wiener Gehäuse ab, neutralisierten aber das erste Überzahlspiel der Hausherren mit einem exzellenten Penaltykilling. Nach elf Minuten kullerte die Scheibe nach einem Distanzschuss von Loney langsam ins Bozner Tor: nach Einsicht des Videobeweises annullierten die Schiedsrichter den Treffer wegen hohem Stock. Beim zweiten Powerplay hatte Bernard eine Riesenchance aus dem Slot, zielte aber genau auf den Wiener Torhüter, dann zeigte Sylvestre ein technisches Kabinettstück, scheiterte aber mit dem Abschluss an Zapolski. Die Foxes hatten eine weitere Überzahl zur Verfügung, schnürten diesmal den Gegner im eigenen Drittel ein, Tor fiel aber trotz mehrerer Schüsse keines. Dieses war den Capitals vorbehalten, die blitzschnell von der Defensive auf Angriff umschalteten: Vause entwischte auf der rechten Seite und spielte einen herrlichen Querpass auf den vergessenen Loney, für den es ein Kindespiel war, die Scheibe aus dem Slot im Tor von Irving unterzubringen.

 

Wieder zeigten die Foxes ein gutes Penaltykilling zu Beginn des Schlussdrittels. Hargrove fehlte die Kraft zum Abschluss nach einem sehenswerten Sololauf und Alberga konnte ein Zuspiel von Hargrove nicht im Tor unterbringen. Nach zehn Minuten gelang den Weißroten der verdiente Ausgleich: Spinozzi bediente mit einem herrlichen Querpass den freistehenden Bardaro, der Maß nahm und Zapolski mit einem Wristshot das Nachsehen gab. Drei Minuten später hatte abermals Bardaro den Führungstreffer auf dem Schläger, wurde aber im letzten Moment beim Abschluss gestört. Ein schlechter Wechsel der Bozner brachte ein Powerplay für die Capitals und sieben Sekunden vor Ablauf desselben erzielte Wall aus nächster Nähe die neuerliche Führung für die Hausherren: wieder nahmen die Schiedsrichter den Videobeweis in Anspruch, das Tor wurde diesmal anerkannt. Eine Bankstrafe gegen Flemming in der letzten Minute verhinderte eine Aufholjagd der Weißroten und das Empty Net Goal von Ex Taylor Vause war nur mehr Ergebniskosmetik.

 

Die Erste Bank Eishockey Liga legt nun eine Länderspielpause ein. Der Spielbetrieb wird wieder am 12. November mit dem Tiroler Derby in der Bozner Eiswelle zwischen Bozen und Innsbruck aufgenommen (19,15 Uhr). Für die Nationalspieler in den Bozner Reihen (Ivan Tauferer, Daniel Glira, Anthony Bardaro, Marco Insam, Ivan Deluca, Luca Frigo und Viktor Schweitzer) geht es nun unter der Führung von Coach Clayton Beddoes nach Danzig (Polen) zur Euro Ice Hockey Challenge, wo das Blue Team am kommenden Wochenende in drei Tagen drei Spiele gegen Ungarn, Polen und Japan bestreiten wird.

 

Vienna Capitals - HCB Südtirol 3:1

 

Tore:

1:0 |38.| T.Loney

1:1 |51.| A.Bardaro

2:1 |57.| A.Wall PP1

3:1 |60.| T.Vause PP1

 

 

 

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